Out of Space…

Es gibt da einen Film…Beginners.Schön!Wahnsinnig schön,leise,feinfühlig,beeindruckend anders.

Zuerst denkt man es sei ein merkwürdiger Film,bis sich alles in ein „Wow“ verliert da er mit so viel Einfachheit so viel Tiefgründigkeit erzeugt und sensible Themen anschneidet,unbeschreiblich.

Im Film wird eine kleine Geschichte von Margery Williams vorgetragen,sie trägt den schönen Titel „Was heißt eigentlich echt?“

Seht selbst,lest zwischen den Zeilen,übertragt es auf die Menschen.Es ist unglaublich faszinierend wie sehr ein Film und ein Kinderbuch beeindrucken können.

„Was heißt eigentlich echt?“

„Was heißt eigentlich echt?“, fragte das Samtkaninchen das kleine Pferdchen, als
beide, bevor Nana zum Aufräumen kam, nebeneinander auf dem Fußboden im
Kinderzimmer lagen. „Heißt das, dass man surrende Sachen im Bauch und einen
Haltegriff im Rücken hat?“

„Echt hat nichts damit zu tun, wie man gemacht ist“; sagte Pferdchen. Es ist etwas,
das mit Dir passiert. Wenn dich ein Kind lange, lange Zeit liebt – wenn es nicht nur
mit Dir spielen will, sondern wenn es dich wirklich liebt-, dann wirst du echt.“
„Tut das weh?“, fragte Samtkaninchen.

„Manchmal“, sagte Pferdchen, denn es war immer ehrlich. „Aber wenn man echt ist,
macht einem der Schmerz nichts aus.“

„Passiert das denn ganz plötzlich wie beim Aufziehen“, wollte Samtkaninchen wissen,
„oder eher Stück für Stück?“

„Es geschieht nicht auf einmal“, sagte Pferdchen. „Man wird es. Das braucht viel
Zeit. Deswegen passiert es auch nur ganz selten mit denen, die leicht kaputt gehen
oder die scharfe Kanten haben und die man sehr sorgfältig behandeln muss. Wenn
man erst einmal echt ist, dann sind einem schon die meisten Haare weggeliebt
worden, und die Augen fallen die heraus und die Gelenke sind ausgeleiert und du bist
ganz abgewetzt. Aber das macht alles nichts, denn wenn Du erst einmal echt bist,
kannst du gar nicht mehr hässlich sein, höchstens für Leute, die keine Ahnung
haben.“

(Margery Williams)

Eigentlich weiß ich gar nicht so recht was ich schreiben soll…mein Kopf ist zu voll und doch irgendwie leer.Mir fehlt viel.Da waren so viele Gedanken,das Streben nach mehr,das Aufsaugen irgendwelcher Informationen die im Endeffekt nutzlos sind…

Im Moment spielt die ganze Zeit Clueso,den mag ich ja schon immer,seine Texte erst recht…Lewis Carroll war Mathematiker,ein ebenso erstaunlicher Fakt wenn man bedenkt,dass er das wohl schönste Kinderbuch überhaupt geschrieben hat.

Manchmal bin ich bestimmt auch so ’ne Alice,’ne verträumte Idealistin,den Kopf verloren irgendwo zwischen 10000 Gedanken die keinen Zusammenhang bilden.Aber das macht alles nichts,alles bedeutet Mensch sein…

In diesem Sinne :

Ich denke,also bin ich.

Rene´Descartes

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~ von jayjaysuperschnitzel - Februar 27, 2012.

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